Holz: Schon immer ein unersetzbares Material - auch im Uhrenbau

Holz ist das wohl älteste Baumaterial der Welt. Das natürliche Material wurde bereits vor der Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit verwendet. Etwa 10.000 v. Chr. entstanden in Württemberg 28 Holzhäuser am Federsee-Moor. Später begann der Bau künstlicher Behausungen. Holz wurde allerdings nicht ausschließlich im Hausbau verwendet, die Menschheit entdeckte früh, dass man das Naturmaterial zu vielen verschiedenen Dingen verwerten konnte: Vom Stuhl über das Bett bis hin zur Standuhr und Möbeln.

Kein anderes Beispiel zeigt so eindrucksvoll die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur. Der elementare Naturrohstoff wird seit mehr als 400.000 Jahren von Menschen verwendet. Er ist als Brennstoff unentbehrlich, wird als Material für Gegenstände, die tägliche Verwendung finden, verwendet, aber auch für Kunstobjekte sowie Baumaterial. Kaum ein Handwerk der vergangenen Jahre kann ohne diesen Rohstoff auskommen: Ob gespalten, massiv, aufgelöst oder verbrannt - Holz war früher und ist auch heute noch unersetzbar. Davon war auch der Schriftsteller Wolf Helmhardt von Hohberg überzeugt, er sagte:

"Hätten wir das Holz nicht, dann hätten wir auch kein Feuer; dann müssten wir alle Speisen roh essen und im Winter erfrieren; wir hätten keine Häuser, hätten auch weder Kalk noch Ziegel, kein Glas, keine Metalle. Wir hätten weder Tische noch Türen, weder Sessel noch andere Hausgeräte."

Der Möbelbau aus Holz

Die ersten Möbel wurden im Altertum gefertigt. Den alten Griechen war die Drechselkunst bekannt. Mithilfe von simplen Drechselbänken waren sie in der Lage, Holz kunstvoll zu Tischen und Stühlen zu verarbeiten. In Museen und Kirchen sind auch heute noch gut erhaltene Schreibtische und Thronstühle aus Holz zu finden, die heute dieselbe Funktion wie vor vielen Jahren besitzen.

Im Mittelalter besaßen die Menschen Schränke aus kunstvoll bearbeitetem Holz, in denen man Kleidung aufbewahrte. Später erkannte man, dass Schränke nicht nur im Schlafzimmer praktisch sind, sondern auch in anderen Zimmern. Etwa im 17. Jahrhundert wurde der Schrank zu dem, was wir heute in unseren Zimmern stehen haben. Im Laufe der Jahre wurden Holzmöbel von verschiedenen Epochen beeinflusst. Bis heute sind verschiedene Stilrichtungen zu erkennen, da die damaligen Künstler den Möbelstücken ihre ganz persönliche Note verliehen.

Die Standuhr: Ein zeitmessendes Möbelstück

Kaum ein anderes Möbelstück kann auf so eine interessante Geschichte zurückblicken wie die Standuhr. Früher auch Regulator genannt, gibt es Standuhren seit vielen Jahrhunderten. Ihre Geburt begann um 1580 n. Chr., als man entdeckte, dass ein Pendel ideal ist, um die Zeit zu wiederzugeben. Galileo Gallilei begann, eine Pendeluhr und später die weltweit erste Sanduhr zu bauen.

Die ersten Modelle sind keineswegs mit den heutigen Standuhren zu vergleichen. Ihre Ganggenauigkeit lag bis zu 15 Minuten oder mehr daneben. Dennoch war sie ausreichend, um seinen Tagesablauf zu planen. 1721 machte der britische Uhrmacher George Graham eine spektakuläre Entdeckung: Er stellte fest, dass die Temperatur das Pendel beeinflusst und die Zeitanzeige verfälschen kann. Unter dieser Beobachtung baute er Standuhren, deren Ganggenauigkeit bis auf eine Sekunde genau war.

Worin sich die heutigen Standuhren unterscheiden, ist im Großen und Ganzen das Uhrenwerk sowie die Materialien für das Gehäuse. Zwar besteht das Gehäuse selbst weiterhin aus Holz, das Uhrenwerk dagegen besteht aus vielen Kleinteilen aus Messing und anderen Materialien.

Holzmöbel werden heute online eingekauft

Holz ist und bleibt nach wie vor eines der beliebtesten Materialien im Möbelbau. In den vergangenen Jahren geht der Trend zur Nachhaltigkeit. Das bedeutet, dass sich Verbraucher immer häufiger für Umweltschutz einsetzen und Holzmöbel von Händlern kaufen, die Holz aus einem zertifizierten Anbau verwenden. Ziel ist es, illegale Abholzungen zu stoppen, die in vielen Ländern erschreckende Ausmaße erreicht haben.

Die heutigen Verbraucher interessieren sich nicht nur für Umweltschutz, sie sind auch gut informiert und auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses erhalten sie in der Regel in Möbel-Onlineshops wie www.stilartmoebel.de , wo die Möbel direkt an die Kunden verkauft werden. Der Vorteil: Es müssen keine Mieten für Ausstellungsräume gezahlt werden. Diesen Preisvorteil gibt das Unternehmen an seine Kunden weiter. Zusammen mit einer großen Auswahl an Möbeln für das Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer und alle anderen Räume im Haus entsteht ein unvergleichbar gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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